Kopftuch oder Baseballmütze?

Micheline Calmy-Rey fiel letzte Woche mit einem Schleier im Iran einigen Leuten reichlich schleierhaft auf. Ihr sonderbarer Schleier (war der noch von ihrer Hochzeit?) wirkte jrgendwie komisch. Er war nämlich noch durchsichtig und liess einiges darunter erahnen.

Mir geht es beim heutigen Beitrag nicht darum, eine politische Diskussion wegen Schleiertragens loszutreten. Vielmehr mache ich mir Sorgen wegen dem Auftreten unserer Micheline. Sie muss ja nicht immer das tragen, was gerade vor Ort Mode ist. Denn die Frauen und Männer im Iran haben sicher über ihren alten Hochzeits-Schleier gegrinst. Hinter vorgehaltener Hand haben sie sich wohl gefragt: Wieso nicht eine Baseball-Mütze?

Denn, wie ich finde, würde obenstehende Mütze ihr farblich noch recht gut stehen. Finden Sie nicht auch?

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Oder gar keine Kopfbedeckung. Mir gefällt sie am besten ohne Kopfbedeckung. Als sie nämlich letzten Herbst zu uns ins Thal kam, trug sie auch kein Sennenkäppi. Kann aber gut möglich sein, dass sie zuhause keines fand.

Frohe Ostern!
feldwaldwiesenblogger

Ein Gedanke zu “Kopftuch oder Baseballmütze?

  1. Nach der voreiligen Anerkennung eines unabhängigen Kosovo macht Micheline Calmy-Rey bereits schon wieder einen grossen Fehler und beweist damit, dass sie dem Amt als Aussenministerin in keinster Weise gewachsen ist. Ich möchte wissen welche Pfeifen diese Frau beraten.

    Indem Calmy-Rey ein Kopftuch trägt hat sie sich einem streng patriarchalem System unterworfen und somit vielen Frauen, die im Iran ihr Kopftuch nicht freiwillig tragen einen Bärendienst erwiesen.

    In der Schweiz hat man offenbar immer noch den falschen Eindruck, dass gebürtige Musliminnen ihr Kopftuch freiwillig und gerne tragen. Dies bloss weil wir hier einige wenige strengreligiöse Fanatikerinnen im Land haben. In deren Herkunftsländern gibt es hingegen aber viele Frauen, die gerne auf das Kopftuch verzichten würden und etwas mehr Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau zu schätzen wüssten. Schade, dass Calmy-Rey diesen Frauen einen Bärendienst erwiesen hat.

    Ebenfalls wäre es nicht nötig gewesen, dass eine Schweizer Aussenministerin den widerlichen Holocaust-Verharmloser und Antisemiten Achmedineschad besucht.

    Wirklich schlimm. Einen wie Blocher wählt man ab, aber die Bundesräte (Rey, Couchepin), welche unserem Land wirklich schaden, lässt man einfach so gewähren. Echt skandalös.

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