Wie man den Steuerstreit mit Deutschland in den Griff bekommt

Nun, das Verhältnis zwischen Deutschland und der Schweiz ist wegen dem heftigen Steuerstreit alles andere als gut. In anderen Worten: Es ist «gegroundet». Symbolisch für das Grounding in der Schweiz stehen einige Namen Pate. Einer der wichtigsten davon, die Andre Dose, hat sich nun bei GC eingenistet. Ihn kann man also nicht zur Rechenschaft ziehen und den «berühmten Karren» aus dem Dreck ziehen lassen.

Denn bevor Steinbrück die Kavallerie über unser Land herfallen lässt, müssen gestandene Männer her. Männer, die wissen, wie man Konflikte anpackt und heikle Zeiten übersteht. Spontan kommen mir jetzt grad nur zwei in den Sinn. Die beiden Prachtsexemplare standen letzten Freitag in der Arena des Leutschenbach-TV.

Jositsch und Mörgeli sind beide schlau und ausgefuchst, mit allen (Ab)wassern gewaschen. Sie unterscheiden sich eigentlich nur darin, dass man bei Jositsch genau erkennt, dass er keine Haare hat. Bei Mörgeli vermutet man es nur. Oder sind sie bloss dunkel gefärbt?
A propos Mörgeli: Ich habe mir sein Gesicht bei der Arena-Sendung näher angesehen. Betrachtet man seine Augenpartie näher, kommen mir da zwei essentielle Fragen in den Sinn: Hat er Berlusconi-like sich die Haut straffen lassen? Oder nimmt er gar Drogen?

Beide, Jositsch und Mörgeli, sorgen sich um die Schweiz, um die Ungerechtigkeiten und um die Immunität von Blocher. Gewissermassen zwei Ehrenmänner, die nur Gutes im Sinn haben.
Bei der Immunität von Blocher frage ich mich zwar sowieso, ob er sich in seinem Alter nicht jeweils am Herbst gegen Grippe immun impfen lässt. Ist aber wohl seine Sache. Nun hat er den Salat, weil er’s diesmal nicht gemacht hat. Er ist nicht mal mehr immun genug gegen eine Strafuntersuchung in der Causa Hildebrand. Hatschi…!

Item: Dafür ist Blocher’s Sitz im Nationalrat scheint’s ein gutes Hausmittel für einen gesunden Schlaf von einem grossen Teil der Schweizer. Jedenfalls behauptete das Mörgeli vergangenen Freitag im TV. Er muss es ja wissen, denn er ist ein ganz besonderer Intimus von dem besagten Hausmittel. Ist er jetzt die linke oder die rechte Hand von Blocher, oder eher ein Finken von ihm?

Bemerkung zu Jositsch: Der Strafrechtsprofessor amüsierte sich köstlich als Mörgeli’s Gegenüber im Ring zu Leutschenbach. Sind sie nun Gegenspieler, oder Verbündete? Man weiss es nicht so genau. Eines weiss man aber spätestens seit der freitaglichen TV-Sendung: Mörgeli bringt Jositsch zum Lachen. Das ist doch schon was, nicht wahr?

Weiter: Böse Zungen berichteten, dass man letztens beide zu später Stunde im Horse Pub in Bülach antraf. Dabei zogen sie mit einem «Schwips» dermassen über Steinbrück und seine Kavallerie her, dass man Schlimmstes befürchten musste. Zugegen waren drei deutsche Spione, welche alles mitbekommen haben, und anschliessend schnurstracks nach Deutschland geflüchtet sein sollen. In Good Old Germany haben die drei kaiserlichen Spione bei Steinbrück gepetzt. Seither sind sie in der Schweiz zur Verhaftung ausgeschrieben.

Mit dieser bierseligen Helden-Tat haben sich Mörgeli und Jositsch als ausgezeichnete Kämpfer im Steuerstreit hervorgetan. Dies haben die deutschen Spione wohl auch ihrem (un)heimlichen Chef berichtet. Der Ton zwischen den beiden Ländern ist sich seit diesem «Horse Pub»-Fall am Verschärfen. Die einen möchten sogar den Schweizer Botschafter aus Berlin abziehen, die anderen möchten am liebsten gleich alle Schweizer Banker in Deutschland verhaften lassen. Das war wohl auch der Grund, wieso Seppi Ackermann auf Jobsuche in der Schweiz war.

Bevor der Streit nun weiter eskaliert, braucht’s sowohl bundesrätliche wie bundeskanzlerische Besonnenheit.
Unser Bundesrat sollte dabei kein übler Haufen sein,

sondern ein waches Gremium.

Die Bundeskanzlerin Angela Merkel sollte ihre frühlingshafte Tollheit

endlich wieder mal ablegen.

Denn der Putschist Steinbrück wittert einmal mehr Morgenluft, und lässt die Peitsche wieder knallen. Die Kavallerie soll schon gesattelt und ausrittbereit sein.

Bevor die SVP hierzulande und die SPD in deutschen Landen verrücktspielen werden, lassen wir lieber die beiden gestandenen «Arenisten» Jositsch und Mörgeli auf das Problem los. Mit diesen beiden Herren bekommt man die haarigsten Situationen in den Griff, und etwas zu lachen haben obendrein sowieso alle Parteien.
Denn wie ich mitbekam, ist Steinbrück bestens auf Mörgeli’s Galgenhumor zu sprechen. Die Regierung im Bundesland NRW hingegen ist unisono Fan vom «lustichen» Glatzkopf Jositsch.
Und: Angela Merkel ist im Frühling sowieso heiss auf jeden Politiker. Ihr ist es dabei egal ob er Haare (auf den Zähnen) hat oder nicht, und ob er aus einer rechten oder linken Partei kommt. Hauptsache ein standhafter (und sündhafter?) Politiker.

Also: Mörgeli und Jositsch, ran an die Arbeit. Das kommt gut!

feldwaldwiesenblogger

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